Wieder hat es Dresden ziemlich negativ in die Nachrichten bzw. in die Presse geschafft. In Dresden wollten einige Aktivisten verhindern das verschiedene zum Teil über 300 Jahre alte Bäume gefällt werden. Leider erfolglos, heut morgen hat die Polizei die Bäume geräumt und im Laufe des Tages sollen sie gefällt werden.
Schade, damit ist Dresden weiterhin auf dem Weg mit dieser Protz-Brücke den Weltkulturerbe-Titel zu verlieren. Und ganz nebenbei beschädigt man noch den guten Ruf der Stadt. So wird aus “Elbflorenz” schnell “die einzigste Stadt weltweit der der Welterbe-Titel wieder aberkannt wurde”. Gerade jetzt aus der Ferne bekomme ich diese Wirkung so richtig mit. Klasse Sache, weiter so!
15. Januar 2008 um 22:28 Uhr
Von der Brücke mag man halten was man will und jede Seite hat ihre nachvollziehbaren Argumente. Aber was sich hier um den Baum abspielt ist wirklich lächerlich. Ich bin für Umweltschutz und den Schutz von schönen alten Bäumen, aber alles in seinem Rahmen. Ehrlich mal, haben diese “Aktivisten” zu viel Zeit um sich Tag und Nacht im Baum zu tummeln? Gehts hier um Umweltschutz oder um Aufstand und Aufsehen? Wer bezahlt überhaupt solche Leute die ihre Zeit im Baum rumhängen anstatt zu arbeiten? Wenn sie was für den Naturschutz tun wollen, dann sollen sie lieber mal in einer Baumschule oder im Forst schuften!
15. Januar 2008 um 23:52 Uhr
Nun warum sollen Robin Wood nicht auf ihre Arbeit aufmerksam machen? Würden die Medien darüber berichten wenn sie eine Baumschule betreiben würden und dort gegen die Fällung protestieren würden? Sicher nicht! Und Medienaufmerksamkeit gehört nun mal dazu. Nur so lässt sich eben auf einen solchen Blödsinn aufmerksam machen wie diesen sinnfreien Brückenbau. Diese Form des Protests halte ich für völlig gerechtfertigt und vor allem wichtig. Nur so lässt sich der träge Durchschnittsbürger aufrütteln!
btw: ich habe bisher kein nachvollziehbares Argument für die Brücke gehört. Meiner Meinung nach braucht Dresden keine Brücke sondern ein Konzept. Als Außenstehendem fällt das vielleicht eher auf aber Dresden scheint kein wirkliches Verkehrskonzept für die (Innen-)Stadt zu haben.