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Schlittenfahren auf Norddeutsch

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Hallo Ihr Lieben,
ich wollte euch „Bergleute“ mal an meinem Rodelerlebnis von Sonntag teilhaben lassen 😉

Wie Ihr alle wisst ist es ja hier oben im Norden sehr sehr flach und wir ihr sicher auch wisst schneit es hier oben sehr sehr selten…
nun sind aber diese beide „Katastrophen“ aufeinander getroffen und wir mussten uns überlegen, was wir daraus am besten machen könnten.

Also schlüpften wir in warme Klamotten, schnappten uns zwei Schlitten (ja auch die gibts hier – die waren glaub ich vom letzten Wintereinbruch 1979) und janz wichtig: ein Auto, bestenfalls mit Allradantrieb! Jetzt mussten wir uns nur noch ein paar abgelegene schneebedeckte Straßen suchen … und auf gings!

Einer fuhr das Auto und die anderen saßen hinten auf den Schlitten, die an die Anhängerkupplung gehängt wurden. Wir erreichten Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h und verloren in den Kurven sehr oft die Kontrolle über die Schlitten … autschn … ja das Ende von der Geschichte ist, die Steffi hat nun nen blauen Fleck an der Wade, wobei man eigentlich auch sagen könnte, der blaue Fleck ist die Wade 😉 und dann verstauchte ich mir beim verzweifelten Versuch nicht in den eiskalten wassergefüllten Graben, der sich auf mich zubewegte, zu stürzen den kleinen Finger (*extremschachtelsatzbilding*)

Aber ich sage euch, es war genial und hat so viel Spaß gemacht … halt mal ganz anders als wir „Erzgebirgler“, wo man den Schlitten am Berg oben abstellt, rodelt, unten absteigt und den Schlitten wieder bergaufwärts trägt!

HEL

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